Das Kreuz mit dem Kreis!


Nicht ganz zufälliger Weise ist das Ministerium für Innere Schönheit ein heimliches wie unheimliches Wortspiel- und Phrasenkatapult. Je flacher der Witz, je abgeschmackter die Phrase, desto Besen. Wären sie nicht so verpönt wie kleinwüchsige Schnauzbartträger, würde so manch komplett niveauloser Schnalzer entgleisen. „Oh, ein klassischer Berlusconi,“ würdest Du, geneigter Leser, dann rufen und empört mit den Händen über Deinem Leserkopf herum fuchteln.

Das Ministerium für Innere Schönheit hat eine recht undankbare Aufgabe: Aufklärung, Neutralität, Gegendarstellungen, und – einmal sei es so offen gesagt – „Klarheit durch Verwirrung“. Hier liegt es in der Natur der Sache, gelegentlich eine kleine, schmackhafte Empörung auszulösen. Besonders erfreut sind die ministerialen ThinkTanks (dt. Denkpanzer) ob der ständig einfallenden pauschalen Beschimpfungen und argumentationsfreien Haupt- und Fremdwortstaffagen, die da sekündlich so einprasseln, gemeine Beschimpfungen, niederträchtige Metaphern, Wortspiele mit Hammer und Skalpel. Das Kreuz ist doch der Kreis, denn oft verwechselt der Leser, die Leserin, Hörgeschädigte, das Leserkind und wer hier sonst noch liest, eben diese beiden klar definierten geometrischen Figuren. Das ist vom Leser usw. dumm, vom Autor aber noch dümmer, denn wenn Du Kreuz und Kreis verwechselst, dann haben wir es als Autoren, Autorinnen und Autorennen nicht hin bekommen. Deshalb nochmal deutlich: Der Kreis ist rund, das Kreuz hat vier Ecken dran*! Dagegen kann nämlich keiner was sagen, weil man sich dann ja gegen die Vernunft stellen würde – und das ist doch irgendwie ungesund für die innere Zufriedenheit.

Noch ’n Gedicht zum Thema:

’s wächst im Kreis, ein kleines Ros‘
’s wächst in Gartenlaube
wird eines Tages schön und groß
wenn ich nur dran glaube

’s wuchs im Kreis, ein kleines Ros‘
’s wuchs in vielen Jahren
ein Kreuz aus Holz, ein wenig Moos
wir können es kaum glauben

’s wächst auch noch in hundert Jahr‘
die schöne Ros‘ am Kreuze
sie glaubt an nix, sie ist nur da
und nicht auf Beteigeuze

Zum Zungeschnalzen!

*) was leicht zu diskutieren wäre

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Bewegende Geste: Auch Vietcong sind Charlie


Jeder empfindungsfähige Mensch signalisierte im Laufe der vergangenen Woche in aufwändigen Gesten (click-click-post) seine Zugehörigkeit zu dem französischen Satiremagazin Charlie Hebdo. Selbst die wenigen Menschen dieser Welt, die niemals mit der Zeitschrift in Berührung gekommen sind, zeigen ihre Solidarität.

398px-Vietcong1968Eine bewegende Geste kommt nun aus Vietnam. Wie übereinstimmende Medienberichte aus dem sozialistischen Land beweisen, versammelten sich am gestrigen Dienstag alle ehemaligen Mitglieder der NFB (Nationale Front für die Befreiung Südvietnams), um der Welt zu zeigen, auch sie sind Charlie. Spannend dabei – und auch besonders rührend: Während des Vietnamkriegs (1955-1975) lautete die militärische Abkürzung auf Seiten der US-Amerikanischen Truppen VC, im militärischen Jargon als „Victor & Charlie“ ausgesprochen. Im Slang der amerikanischen Soldaten wurden die Soldaten der NFB schlicht „Charlie“ genannt. Und so ist es kein Wunder, dass bei den gestrigen Demonstrationen der Solidarität auf vielen Schildern zu lesen war:

„Wer ist Charlie, wenn nicht wir?“

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Für den empörten Leser, nur ein Klick zum Satire-Alarm:

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JAGIDA demonstriert gegen 2015! #jagida


„Niemand hat uns gefragt!“ schimpfen die Demonstranten der JAGIDA, einem Zusammenschluss besorgter Bürger gegen das Jahr 2015. „2014 war doch ein schönes Jahr, warum muss man das jetzt alles ändern?“

VerbotsschildFrüher war alles besser, sagt eine urdeutsche Lebensweisheit. Und auf der ersten JAGIDA-Demonstration ist dieser Spruch auf zahlreichen Plakaten zu lesen. Es herrscht Empörung, es herrscht Fassungslosigkeit, es herrscht aber auch Angst vor einer ungewissen Zukunft. Manches Argument scheint einleuchtend, manches Argument auf der Rednerbühne wirkt jedoch recht diffus. Worum es der JAGIDA wirklich geht erfahren wir im Interview mit Bruno Lachman, dem Initiator der Demonstration.

MfIS: Guten Tag Herr Lachman.

Bruno Lachman: Guten Tag, Herr Minister.

Die JAGIDA richtet sich gegen das Jahr 2015. Ist das richtig?

Sie sagen das etwas verpauschalisiert, Sie treffen damit weder den Kern unserer Aussage, noch die Gründe für die zahlreich erschienenen Demonstranten hier in der Innenstadt. Ihre Verpauschalisierung ist das – entschuldigen Sie – typische Pressesprech.

Was genau ist denn der Kern Ihrer Aussage?

Sehen Sie, 2014 war doch ein wunderschönes Jahr. Deutschland wurde Weltmeister im Herrenfußball, die Brasilianer wurden gar mit 7:1 vom Rasen geklopft. Anfang des Jahres fanden in Mühlheim an der Ruhr die German Open 2014 statt, die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland. Im August konnten wir die Schwimmeuropameisterschaften in Berlin verfolgen. Bis auf ein Unwetter an Pfingsten, bei dem leider mehrere Menschen ihr Leben verloren, gab es in unserem Land keine größeren Unglücksfälle. Wir sind weiterhin unter den Top 3 der Exportländer der Welt, sowohl im zivilen, wie auch im militärischen Bereich. Sogar die Weihnachtsfeiertage fielen auf einen Donnerstag und einen Freitag. 2014 war ein schönes, ein erfolgreiches Jahr – und das sollen wir jetzt für irgend ein Jahr hergeben, von dem wir nicht wissen, was es bringt? Nicht mit uns!

Sie wollen also, dass 2014 bestehen bleibt?

Ja, genau das wollen wir – und noch mehr! Es ist eine krankhafte Neigung der Gesellschaft, nicht zuletzt der Politik, ständig auf Änderungen zu pochen. Jeden Tag ein neues Datum, alle sieben Tage eine neue Woche, alle vier Wochen ein neuer Monat… wo soll das alles hinführen?

Der Kalender sieht zwölf Monate vor – Januar bis Dezember – danach geht es mit einer neuen Jahreszahl von vorne los. Dieses System ist uralt und hat sich bewährt. Wie wollen Sie es ändern?

Hat sich bewährt? Früher war alles besser, das sehen Sie doch, wenn Sie die Augen auf machen. Jahr für Jahr wird die Wirtschaft schwächer, die Lebenskosten steigen und die Löhne schrumpfen. Wir hätten schon im Jahre 1980 aufhören sollen, alle zwölf Monate den Kalender zu wechseln. Hätten wir heute 1980 würde es vielen Menschen besser gehen.

Das mag sein, Herr Lachman, aber wie soll das funktionieren?

Eine Möglichkeit wäre der sogenannte Geschlossene Rückwärtslauf.

Der Geschlossene Rückwärtslauf? Können Sie uns das etwas genauer erklären?

Ja, sehr gerne. Wenn man am 31. Dezember angekommen ist, zählt man im Kalender einfach wieder rückwärts. 30. Dezember, 29. Dezember, 28. Dezember und so weiter, bis man wieder beim 1. Januar ist.

Und dann? Wieder vor zum 31. Dezember und dann wieder zurück? Ein ewiger Kreislauf, in einer Jahreszahl verharrend?

Das war die erste Idee dahinter, der Geschlossene Kreislauf 2014. Doch der Geschlossene Rückwärtslauf kann mehr. Anstatt in eine ungewisse Zukunft zu hetzen, gehen wir Schritt für Schritt zurück in die gute alte Vergangenheit.

jagidaDas heißt?

Auf den 1. Januar 2014 folgt der 31. Dezember 2013. Und eines Tages – wir beide werden ihn noch erleben! – ist es wieder 1980. Die Wirtschaft ist stark und die Arbeitslosigkeit gering, Politiker haben noch Anstand –  ich sage nur Schmidt, Strauß, Genscher! – und ein Jahr später, also 1979, gibt es auch die Partei Die Grünen nicht mehr. Sie sehen, uns geht es weniger um ein konkretes Jahr, als um den absoluten Rückschritt.

Dann müssten aber auch die guten Seiten eines Jahres – zum Beispiel der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 – nach dem 1. Januar 2014 wieder aberkannt werden. 2013 war Deutschland nicht Weltmeister. Wie gehen Sie damit um?

Sie haben Recht! Tatsächlich müsste der Titel schon am 12. Juli 2014 aberkannt werden. Der Endsieg der Nationalmannscha… also das Endspiel fand ja am 13. Juli statt. Das wäre natürlich schade, doch früher war alles besser – und der Weg dorthin geht vor. Wir dulden keine Weinerlichkeiten, wir wollen uns nicht an die Erfolge oder Mißerfolge eines bestimmten Jahres klammern. Wir wollen ganz weg aus dieser modernen Zeit, die uns die Luft zum Atmen raubt!

Mit welchen Mitteln möchten Sie die Bundesregierung dazu auffordern, 2015 zurück zu nehmen und wieder zu 2014 zurück zu kehren?

So schwer ist das ja nicht, ein Rotstift in den Händen von Frau Merkel sollte reichen. Doch nicht zuletzt sehen wir unser Unternehmen weltweit. Wenn Amerika noch nicht entdeckt ist, wird uns der amerikanische Kapitalismus nicht mehr dominieren.

Und von da aus immer weiter richtung Urknall?

Bis dahin ist es noch eine lange Zeit. Selbst den Zweiten Weltkrieg werden wir nicht mehr erleben dürfen. Die Uhr soll nicht schneller laufen, sie soll rückwärts laufen.

Haben Sie abschließend noch etwas zu sagen?

Der Mensch sollte in der Vergangenheit leben, nur dort kennt er sich aus!

Vielen Dank Herr Lachman, vielleicht sehen wir uns 1980 wieder.

So Gott will, Herr Minister!

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AfD will Wohngemeinschaften verbieten


Nach dem „Sturm auf die schleichende Islamisierung Sachsens“ (Pegida) plant die AfD nun ebenfalls drastische Umwälzungen im Reich. Mit ihrer neuesten Aktion haben es die Anti-Politiker jedoch nicht auf Ausländer (ohne Geld) abgesehen, sondern auf die Wohngemeinschaften, kurz WGs.

AfD-Plakat

Laut AfD-Generalvizesekretär Wolf-Dieter Schanze steckt hinter obigem Plakat nicht nur eine populistische Attacke auf „minderbegabtes Wählermaterial“ (ex-FDP). Die Partei meint ihre Aussage durchaus ernst. Dazu der Chefideologe Dr. Bernd Lucké im Interview:

MfIS: Guten Tag Herr Lucké.

Dr. Bernd Lucké: Deutschmark Heil, der Herr!

Was ist das denn für ein güldenes Abzeichen, das Sie da an ihrem Anzug tragen?

Das ist das goldene Pegida-Ehrenblatt.

Oh, Glückwunsch! Nun aber zum eigentlichem Thema: Wie haben Sie als Student gelebt?

Ich war nie Student, man kann akademische Grade auch kaufen. Das geht schneller und erzeugt bei einfach denkende Menschen den selben Effekt wie ein echter akademischer Grad

Nämlich?

Respekt vor dem Titel. Und daraus folgend, Respekt vor dem Träger des Titels.

Wie erbärmlich, Herr Lucké.

Das mögen Sie so sehen. Für mich zählt das Ergebnis.

Ihre Partei möchte Wohngemeinschaften verbieten lassen. Wenn Sie noch nie in einer gelebt haben, haben Sie jemals eine Wohngemeinschaft besucht?

Nein.

Warum dann diese drastische Forderung?

Eine Studie zu den Wohngemeinschaften durch das renommierte Institut Friseurius ergab folgende Zahlen: Sie bestehen zu 42% aus Gutmenschen, 19% Intellektuellen, 14% Drogenabhängigen, 12% Ausländern, 8% Schwulen, Lesben und Bisexuellen sowie 5% sonstigen asozialen Elementen. Darin vermengt sind 37% Vegetarier und 12% Veganer. Diese Zusammenrottung menschlichen Abschaums können und wollen wir als Partei nicht länger dulden. Nicht dieses Gesindel! Nicht in Deutschland! [schlägt mit der Faust auf den Tisch, Anm. d. MfIS]

Vorsicht bitte, der Tisch war teuer.

Entschuldigen Sie. Ich habe eine imaginäre Made zerschlagen.

Zurück zum Thema: Wie konsequent sind Sie? Gibt es Ausnahmen des Zusammenlebens, die Sie akzeptieren würden?

Ja. Die Großfamilie unter einem Dach ist eine urdeutsche Erfindung, die wir schützen müssen. Diese Ausnahme einer wohnlichen Gemeinschaft bleibt natürlich bestehen.

Was ist mit unverheirateten Paaren, wie zum Beispiel Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht?

Unverheiratete Paare? Wo gibt’s denn so was?

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es knapp unter drei Millionen unverheiratete Paare, die in einer gemeinsamen Wohnung leben. Die Dunkelziffer dürfte eine weitere Million betragen

[aufgebracht, Anm. d. MfIS] Diese… diese Perversen werden wir aus ihren Wohnungen treiben! [beruhigt sich, Anm. d. MfIS] Außer sie sind verlobt.

In Deutschland herrscht eine gewisse Wohnungsknappheit, von Ost-Städten wie Leipzig einmal abgesehen. Wohin sollen die Menschen gehen, die Sie aus ihren Wohngemeinschaften vertreiben werden?

Im Mittleren Osten, wo unsere Partner-Partei IS dieses Konzept schon länger recht erfolgreich verfolgt, entstehen in den Nachbarländern Zeltstädte und Wellblechsiedlungen en masse. Österreich, die Alpen, dort kann sich das Pack gerne niederlassen. Außerhalb der Grenzen des Deutschen Kaiserreichs.

Ihnen ist bewusst, dass die Grenzen des Deutschen Kaiserreichs längst Geschichte sind?

Dazu möchte ich einen Liedtext meiner Lieblingsband A.O.S. zitieren: „History repeats itself“.

Herr Lucké, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das sollten Sie auch. Und ziehen Sie sich beim nächsten Mal ordentlich an!

 

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BONN – Was ist das?


Kleine Kinder lockt der Priester mit dem Bonnbon. Lukas Podolski erhält das Bonndesverdienstkreuz in Silber. Besonders hässlich war der Bonntosaurier. Der Führer sitzt im Bonnker. Doch was ist dieses BONN eigentlich?

bonn Silben sollen ein Wort spezifizieren: Ein Vorgang bezeichnet immer den Ersten beim Marathon, ein Vortrag findet vor dem Nachtrag statt, ein Vorgel ist schneller als eine Biene. Das alles ist sprachliches Gesetz. Auch die Silbe BONN steht niemals alleine da (Bonnaparte, Bonngo, Bonnobo…), lässt im Gegensatz zu anderen Silben jedoch keinerlei Rückschlüsse auf ihren Sinngehalt zu. Ominöser als BONN kann ein Begriff wohl kaum sein. Um diesem Rätsel auf den Grund zu gehen trafen wir uns mit Sprach- und Sinnforscher Dr. Prof. Hans-Werner:

MfIS: Guten Tag Herr Dr. Prof. Hans-Werner.

Dr. Prof. Hans-Werner: Guten Tag.

Sie beschäftigen sich seit dem 12. November 1949 mit der Vorsilbe BONN. Warum genau seit diesem Tag?

Mein gefühlter fünfzigster Geburtstag fällt auf dieses Datum. Mein Bruder schenkte mir ein Gutschein für ein Konzert von Bonn Jovi, meine Frau ein besonders reißfestes Seil für unsere Bonndage-Spielchen und ein befreundeter Kollege gab mir eine Schallplatte von Bonnie M in den Gabenkorb. Mir fiel sofort die Singularität der Ereignisse auf!

Von welcher Singularität sprechen Sie?

Alle drei beginnen mit der Silbe BONN, alle drei sind als verschiedene Formen der Quälerei zu betrachten. Zwei mal musikalisch (Bonn Jovi, Bonnie M), einmal physisch (das Bonndage-Seil).

Das ist ja interessant!

Selbstverständlich! Meine Jahrzehnte dauernde Forschung offenbarte noch viele weitere Worte, die dieser Singularität unterliegen.

Können Sie uns Beispiele nennen?

Das kann ich, ich muss zur Erklärung aber in Klammern sprechen. Ich hoffe, Sie sind in der Lage, eine solche Sprechweise ordentlich zu dokumentieren.

Schießen sie los, Herr Professor!

Der Bonntosaurier war ein Opfer seiner Zeit, gequält von den fleischfressenden Verwandten sowie seiner maßlosen Hässlichkeit. Der Musiker Bonno ist eine Qual für jeden funktionierenden Gehörgang. James Bonnd ist (vor allem seit Daniel Craig) ein einziges seelisches Leiden. Das Bonnbon, es schädigt die Zähne der Kinder und den Leumund der Priester. Ein Bonnsai ist ein behinderter Baum.

Das ist ja erschreckend! Was schließen Sie aus Ihren Beoachtungen?

Der Schluss ist sehr einfach: BONN steht für Qual. Für Tristesse. Für Schmutz. Alles, was mit dieser Vorsilbe beginnt, stinkt nur so vor Schlechtigkeit.

Haben Sie da noch ein paar griffige Beispiele für unsere etwas einfältigeren Leser parat?

Aber natürlich! Bonndestag, Bonndesrat, Bonndesverfassungsschutz, Bonndeministerium des Inneren, Bonndesministerium der Finanzen, Bonndesministerium für Assos und Soziales, Bonndeskanzlerin, Bonndeswehrreform. Brauchen Sie noch mehr?

Nein, jetzt ist mir schlecht. Vielen Dank!

Gern geschehen!

Nun konnte Dr. Prof. Hans-Werner doch etwas Sinn in diese Angelegenheit bringen. Beim anschließenden Bier an der Bar (wir haben nicht mitgezählt, doch mit seiner Intelligenz kann Dr. Prof. Hans-Werner sicherlich ein ganzes Dirndl ausfüllen) steckte er uns noch eine DVD mit einem vertraulichen Video zu. „Bloß nicht veröffentlichen, es könnte einen multinationalen Schock auslösen!“ „Warum?“ „Auf dem Video sehen Sie, was passieren würde, wäre BONN keine Vorsilbe sondern eine Stadt.“

Hier nun der Inhalt, vorurteilen Sie selbst:

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+++ SCHOCK +++ Putin schickt Panzer auf die Sonne!


Nachdem bekannt wurde, dass Russland eventuell (möglicherweise) Kriegsmaterial in die Ukraine bewegt, war die Angst im Westen (schönes Wetter, glückliche Hühner) groß. Nun aber erreichte das Ministerium für Innere Schönheit eine schockierende Nachricht: Der Krieg mit Russland rückt unaufhaltsam näher!

sonne

Die Gier nach Krimsekt treibt den russischen Perversen (Glatze, spricht [auch] Russisch) in einen Weltkrieg mit der Ukraine. Dies mag ganz nett sein, da es uns im Westen keine Unannehmlichkeiten beschert, aber für spannende Unterhaltung sorgt. Der mediale Krieg ist längst eröffnet: Wer hat das spannendere Thema, die Krim oder die Halsabschneider vom IS? Konnten wir uns im Sommer noch bei Würstchen und Bier für diese Frage interessieren, ist nun der Point of War erreicht.

Wie aus zuverlässigen Quellen bekannt wurde, schickte Putin ein als besonders militärisch geltendes Panzerregiment nun auf die Sonne. Auf unsere schöne Sonne! Sie scheint über Europa, also gehört sie auch Europa, das sollte dem kaviarköpfigen Präsidenten dieses nichtigen Staates irgendwo hinter Frankfurt/Oder eigentlich klarowitsch sein! Alles, was unter unserer europäischen Sonne liegt (Europa, Krim, Russland, Ölfelder, Wahrheit usw.), kann und muss als europäisches Eigentum betrachtet werden – mit den NSA als Seniorpartner. Gerade vor diesem Hinterhalt ist dieses hintergründige Manöver besonders heiß.

Was werden wir tun? Was wird Merkel tun? Und (diese Frage muss man stellen dürfen) werden wir trotzdem Europameister?

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