SPD und DIE LINKE küren gemeinsamen Kanzlerkandidaten


Für die SPD (Sonderpädagogen-Partei Deutschland) begann das Wahljahr 2013 alles andere als erfolgreich. Schon der Wahlsieg der französischen Sozialisten anno 2012 ließ die SPD in keinem guten Lichte dastehen (Hollande: „Seht ihr, so wird pseudo-linke Politik für die rechte Mitte gemacht!“). Nun ist mit der Niedersachsenwahl endgültig klar, selbst eine Koalition mit den GRAUEN PANTHERN oder der FDP würde nicht ein einziges müdes Kopfschütteln hinter dem Ofen hervorlocken. Nur ein Schulterschluss mit der CIA oder der DIE LINKE kann die SPD noch retten – und letzterer wird gerade vorbereitet!

Ja, es ist wahr, der als die Jeanne d’Arc des des kapitalgesteuerten Sozialismus der SPD angetretene Speer Steinbrück ist gescheitert. Konnte er die Kritik ob seiner Kritik am Kanzlergehalt noch überstehen, brach ihm die Kritik zu seiner Kritik an Kanzlerfuhrpark, Kanzlerfrühstück und der „viel zu geringen, noch kritisch zu sehenden“ Kanzlerallmacht letztlich das Genick. Als Kanzlerkandidat ist Speer Steinbrück nun nicht mehr zu halten, selbst die potentielle B-Lösung einer Heirat mit Angela Merkel (mit dem Kanzlergehalt zufrieden) und dem Status als Kanzlerinnengatte scheint in weiter Ferne. „Was verdient denn so ein Kanzlerinnengatte?“ fragt Steinbrück promt. Und damit ist es vorbei für ihn, die SPD setzt ihn kurzerhand vor die Tür, mit der Bitte, doch nicht direkt vor der Zentrale zu betteln.

„Ich sehne mich nach dem Delirium. Es gibt da eine tiefe Sehnsucht, die meiner Natur absolut entspricht und der ich bisher noch nicht nachgegeben habe. Ich möchte drei Monate lang sturzbetrunken sein. Und dann einfach explodieren.“

„Ich habe darüber bereits mit meinem Präsidenten gesprochen. Ich habe ihm all das bereits gesagt. Er weiß, dass ich Ihren Präsidenten Wladimir Putin sehr liebe und dass das auf Gegenseitigkeit beruht.“

Diese zwei Zitate machen Hoffnung. Diese zwei Zitate entstammen der in der Presse sogenannten „Zarenlösung“, dem neuen Kandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2013. Überhaupt fragt man sich, warum der steinige Umweg über den Speer gemacht worden ist, warum nicht gleich eine solch mutige wie sinnvolle Lösung!? Die Aussichten bewegen sich mit Gérard Depardieu an der Spitze der SPD so sehr auf totalen Sieg hin, dass es fraglich ist, ob Frau Merkel überhaupt noch einmal antritt. Ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Kanzlerinnenamt stünde hier einer vollkommenen Pleite gegenüber. Doch warum, was macht eine Depardieu-geführte SPD so gefährlich?

Zum einen wäre da der Schulterschluss mit Frankreich, dem depardieuschen Mutterland. Ein guter Draht nach Frankreich, dem zweitwichtigsten* Land Europas, war schon seit jeher ein die Wahlen entscheidender Faktor. Doch auch nach Russland sind die Verbindungen gut, immerhin eine der jüngsten und damit jungfräulichsten Demokratien Europas. Auf der einen Seite also mit Frankreich die Macht, auf der anderen mit Russland die Moral. Das ist für einen Verein wie die SPD ja schon nicht schlecht, doch für einen richtig spektakulären Coup fehlt noch das gewisse Etwas. Und bei einem zweiten Blick, da zeigt sich dieses gewisse Etwas in einer Form, die wir so anfangs des Jahres nicht erwartet hätten: die Wiedervereinigung von SPD und DIE LINKE. Die Fraktionsvorsitzende Barbara Wartburgknecht sagte zu dieser überraschenden Entwicklung: „Mit Herrn Depardieu ist ein uns sehr genehmer Charakter an die Spitze unserer Verlorene-Schwester-Partei getreten, ein Mann der Aussöhnung. Seine politische Intelligentia trieb ihn aus dem französischen Überfluss in die russisch-sozialistische Askese. Gelockt von der Liebe zur russischen Birke Gulnara bleibt bei Herrn Depardieu auch die Menschlichkeit nicht auf der Strecke.“ Hierbei bezieht sie sich auf die kürzlich gemachte Aussage Depardieus: „Ich bete diesen Baum an, in ihm findet sich die russische Poesie.“ Und so, angetrieben von Barbara Wartburgknecht, können sich nun SPD und DIE LINKE mit Blick auf ihren gemeinsamen Kanzlerkandidaten Gérard Depardieu zufrieden zurücklehnen und wahlweise der Panik in Schwarz-Gelb oder der Gulnara in Stalinistisch-Trist beim Jammern lauschen.

*) selbstverständlich nach den einzig wahren, den wirtschaftlichen Maßstäben

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