Neues Jahr, neues Pech!


Wie alle 365 Tage wird auch dieses Jahr alles anders. Die Gesellschaft wird anders. Die Liebe wird anders. Der berufliche Erfolg wird anders. Die Politik wird anders. Das Leben wird anders. Das Klima wird and… oh nein!

Das Jahr 2021 überrollte die starre Welt des Überkonsums mit bisher unerlebten Grausamkeiten: In Großbritannien wurden Sprit und Waren knapp, die Pandemie sorgte für die Qual des geduldigen Wartens an der Kinokasse, Olaf Scholz wurde Bundeskanzler, sogar Friedrich Merz hat eine Wahl gewonnen. Bei so vielen Überraschungen wünscht man sich für 2022 mal etwas Ruhe, Stagnation und Stillstand.

„Ruhe? Hahahaha!“ scheint sich das neue Jahr zu denken und versenkt erst mal den sogenannten Doomsday-Gletscher in der Irreversibilität seines eigenen Untergangs. Auf mittlere Sicht sind Städte wie Hamburg also Geschichte – was die Wissenschaft schon lange (und leider viel zu leise) ahnt, wird zur Gewissheit. Apropos Gewissheit: Gewiss hat auch schon jemand der Hamburger Perle Olaf Scholz Bescheid gesagt?

Was sonst?

Die Impfungen wirken, Omikron scheint als Gamechanger eher positiv zu sein, die Pandemie wird dieses Jahr vermutlich zu Ende gehen. Russland wird vielleicht ein paar Stücke seiner Nachbarländer annektieren, China wird seine Bevölkerung noch gläserner als gläsern machen, die AfD wird sich wie eh und je in großer Weinerlichkeit suhlen, weil ihr die Hand weh tut, mit der sie ausländische Kinder geschlagen hat – die haben aber auch harte Gesichtsknochen, wenn sie mal drei Wochen nichts gegessen haben. Business as usual!

Und während wir kleine, lächerliche Menschheit auf den Müllbergen der Unterwerfung hocken und nicht vorhandene Skills auf TikTok feiern, geht dieser einzigartige (und leider erstaunlich fragile) Planet weiter den Bach runter. Wobei der Bach zum Fluss anschwillt, der Fluss zum Strom und der Strom zur Flut. Und dann? Wir werden vielen verpassten Chancen hinterher weinen… und es mit den wirren Worten von Marie von Ebner-Eschenbach beschreiben:

„Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.“

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