AfD will Wohngemeinschaften verbieten


Nach dem „Sturm auf die schleichende Islamisierung Sachsens“ (Pegida) plant die AfD nun ebenfalls drastische Umwälzungen im Reich. Mit ihrer neuesten Aktion haben es die Anti-Politiker jedoch nicht auf Ausländer (ohne Geld) abgesehen, sondern auf die Wohngemeinschaften, kurz WGs.

AfD-Plakat

Laut AfD-Generalvizesekretär Wolf-Dieter Schanze steckt hinter obigem Plakat nicht nur eine populistische Attacke auf „minderbegabtes Wählermaterial“ (ex-FDP). Die Partei meint ihre Aussage durchaus ernst. Dazu der Chefideologe Dr. Bernd Lucké im Interview:

MfIS: Guten Tag Herr Lucké.

Dr. Bernd Lucké: Deutschmark Heil, der Herr!

Was ist das denn für ein güldenes Abzeichen, das Sie da an ihrem Anzug tragen?

Das ist das goldene Pegida-Ehrenblatt.

Oh, Glückwunsch! Nun aber zum eigentlichem Thema: Wie haben Sie als Student gelebt?

Ich war nie Student, man kann akademische Grade auch kaufen. Das geht schneller und erzeugt bei einfach denkende Menschen den selben Effekt wie ein echter akademischer Grad

Nämlich?

Respekt vor dem Titel. Und daraus folgend, Respekt vor dem Träger des Titels.

Wie erbärmlich, Herr Lucké.

Das mögen Sie so sehen. Für mich zählt das Ergebnis.

Ihre Partei möchte Wohngemeinschaften verbieten lassen. Wenn Sie noch nie in einer gelebt haben, haben Sie jemals eine Wohngemeinschaft besucht?

Nein.

Warum dann diese drastische Forderung?

Eine Studie zu den Wohngemeinschaften durch das renommierte Institut Friseurius ergab folgende Zahlen: Sie bestehen zu 42% aus Gutmenschen, 19% Intellektuellen, 14% Drogenabhängigen, 12% Ausländern, 8% Schwulen, Lesben und Bisexuellen sowie 5% sonstigen asozialen Elementen. Darin vermengt sind 37% Vegetarier und 12% Veganer. Diese Zusammenrottung menschlichen Abschaums können und wollen wir als Partei nicht länger dulden. Nicht dieses Gesindel! Nicht in Deutschland! [schlägt mit der Faust auf den Tisch, Anm. d. MfIS]

Vorsicht bitte, der Tisch war teuer.

Entschuldigen Sie. Ich habe eine imaginäre Made zerschlagen.

Zurück zum Thema: Wie konsequent sind Sie? Gibt es Ausnahmen des Zusammenlebens, die Sie akzeptieren würden?

Ja. Die Großfamilie unter einem Dach ist eine urdeutsche Erfindung, die wir schützen müssen. Diese Ausnahme einer wohnlichen Gemeinschaft bleibt natürlich bestehen.

Was ist mit unverheirateten Paaren, wie zum Beispiel Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht?

Unverheiratete Paare? Wo gibt’s denn so was?

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es knapp unter drei Millionen unverheiratete Paare, die in einer gemeinsamen Wohnung leben. Die Dunkelziffer dürfte eine weitere Million betragen

[aufgebracht, Anm. d. MfIS] Diese… diese Perversen werden wir aus ihren Wohnungen treiben! [beruhigt sich, Anm. d. MfIS] Außer sie sind verlobt.

In Deutschland herrscht eine gewisse Wohnungsknappheit, von Ost-Städten wie Leipzig einmal abgesehen. Wohin sollen die Menschen gehen, die Sie aus ihren Wohngemeinschaften vertreiben werden?

Im Mittleren Osten, wo unsere Partner-Partei IS dieses Konzept schon länger recht erfolgreich verfolgt, entstehen in den Nachbarländern Zeltstädte und Wellblechsiedlungen en masse. Österreich, die Alpen, dort kann sich das Pack gerne niederlassen. Außerhalb der Grenzen des Deutschen Kaiserreichs.

Ihnen ist bewusst, dass die Grenzen des Deutschen Kaiserreichs längst Geschichte sind?

Dazu möchte ich einen Liedtext meiner Lieblingsband A.O.S. zitieren: „History repeats itself“.

Herr Lucké, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Das sollten Sie auch. Und ziehen Sie sich beim nächsten Mal ordentlich an!

 

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