Harzt IV: Jobcenter behält 2013 am Wochenende den Sommer ein


Hartz IV und kein Ende! Nachdem immer mehr ruchlose Sozialschmarotzer sich in aller Öffentlichkeit (Lidl, Gosse, Pappkarton) über die hoffnungslosen Disziplinierungsversuche (Strom abgestellt, Rauchverbot, keine Essensmarken mehr) der Jobcenter lustig machen (Faulenzen, Gröhlen, Drogen verkaufen), wurde zum April 2013 eine letzte, verzweifelte Maßnahme gestartet…

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Millionen ehrlich arbeitende Menschen waren diesen Monat sehr überrascht, ob des unnatürlichen Wetters. Unter der Woche noch Sonnenschein pur und über 23° im Schatten, am Wochenende stürzen dann die Temperaturen unter gewaltigen Wolkenbergen in sich zusammen. „Da schuftet man die ganze Woche im Büro, während die assozialoen Stinker in der Sonne gammeln!“ so eine aufgebrachte Mitbürgerin. „Und was hat man dann am Wochenende von der Plackerei? Nichts! Ein Wetter wie im deutschen Spätherbst!“ Die Jobcenter sind sich des Ärgers durchaus bewusst: „Das vom Bürgerportemonneaie verdiente Kleingeld in der Staatskasse wird diesen professionellen Arbeitsverweigerern in den gierigen Rachen geworfen!“ zeichnet ein hessisches Jobcenter das düstere Bild in eine triste, verregnete Landschaft. „Diese gewerbsmäßigen Leistungserschleicher haben längst gelernt, das blinde Mitleid unseres Sozialstaates zu missbrauchen!“ Die Jobcenter sind offensichtlich überlastet von der Liegestuhl-Mentalität ihrer Klienten, kein Land der Welt ächzt so unter der Faulheit seiner Unterschicht.

Wie uns aus Bielefeld berichtet wird betont eine offizielle Stellungnahme das Leiden des braven Bürgers:

… Wir, die Jobcenter, haben alles in unserer Macht stehende getan, um unsere freiheitliche demokratische Gesellschaft vor dem Bodensatz des Sozialschmarotzismus und Assozialistentums zu bewahren. Leider sehen wir uns nicht mehr in der Lage, ohne die umfangreiche Mithilfe der mündigen Bürgerschaft unseres Staates dieser großen Aufgabe des 21. Jahrhunderts Herr zu werden. Aus diesem Grund bleibt uns Jobcentern keine andere Möglichkeit als die ersatzlose Streichung jeglichen frühlingshaften, frühsommerlichen, hochsommerlichen, spätsommerlichen und sonstwie als sommerlich zu bezeichnenden Wetters nach §2106-j Bundeswetterverordnung (BWtVo) für alle auf den volksgebräuchlichen Begriff ‚Wochenende‘ zutreffenden Tage und Halbtage im Kalenderjahr 2013. Eine vom Staat weitgehend tolerierte Reaktion der Bürgerschaft nach Überschreiten der Toleranzgrenze sollte sich ersten Prognosen zufolge bis Mitte oder Ende August 2013 gegen die Sozialschamotzerschaft entladen haben. Die Überlebenden werden zusammengekehrt, nach Form, Größe und Ansehnlichkeit geordnet und ordentlicher Arbeit zugeführt. …

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Eine erste Reaktion kam von Seiten der Bundespolizei, welche „…diese mutige Entscheidung mit zwei lachenden und einem weinenden Auge vollstens unterstütz! Dieser gesamtgesellschaftlich richtungsweisende Weg wird zu einem Umdenken in der Zivilbevölkerung führen, welches auch uns als Inlands-Einsatzkräfte durch viele neue Möglichkeiten im Kampf gegen Terrorismus und Zusammenrottung nützen wird. Die elektronische Fußfessel könnte nach einer starken positiven Medienkampagne flächendeckend eingeführt werden. Wir wollen ja schon immer auch enger mit Bundeswehr, BND und Verfassungsschutz zusammenrücken, um eines schönen Tages eine im Inland wie auch im Ausland mit großer operativer Freiheit ausgestattete Gesamtorganisation zu bilden – die Bundespolizeiliche Verfassungswehr 2022 AG!“

Solch großen Ziele sind natürlich aller Ehren wert, zumal ein ministerien- und kompetenzenübergreifend gut verzahnter Staat dem Bürger ein Höchstmaß an Sicherheit bieten kann. Etwas überkritisch scheint da der berühmte amerikanische Meteorologe Clark van Windweht, wenn er sagt: „Doch noch sollten wir abwarten, wie sich das Wetter entwickelt…“ Vor allem am Wochenende.

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gekürzte Sätze:
– „Genau wie Affen lachen, wenn sie Angst haben, wirken vollgefressene Sozialschmarotzer wie depressive Alkoholiker, die sie aber absolut nicht sind!“
– Sie [die Jobcenter] beklagen die Zustände unter Deutschlands Brücken schon lange, haben mehrfach versucht ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen.
– „Sehen wir den Tatsachen (Mehrzahl; Anm.d.MfIS) ins Auge (Einzahl; Anm.d.MfIS), …“
Wir erhoffen uns davon ein Ungleichgewicht in der Lebensunzufriedenheit von Sozialschmarotzern (überglücklich) und ehrlichen Bürgern (frustriert), welches in seiner Explosivität beim Bürger in Uniform – ich sag das jetzt mal so – den Gedanken an die Panzerhaubitze weckt.

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6 Antworten zu Harzt IV: Jobcenter behält 2013 am Wochenende den Sommer ein

  1. mfis schreibt:

    Hat dies auf Germanys next Kabinettsküche rebloggt und kommentierte:

    Der Grund für das Mistwetter!

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