Gewaltspirale: Benedikt tritt zurück!


Es ist ein trauriger Tag, der 11. Februar 2013. Während Millionen Kinder im Lande frei bekommen haben, um wahlweise Fasching, Fastnacht, Karneval oder den Papst zu feiern, wird der kleine Benedikt, ein sogenannter Fastnachtsmuffel, beim Roller fahren von zwei älteren Mitschülern auf den Schulhof gejagt. Und dort ereignet sich Schreckliches!

Während der Schulzeit ist Benedikt das übliche Opfer und fügt sich laut seinen Eltern auch gut in diese für unsere Gesellschaft lebensnotwendige Rolle ein. Anders in den Ferien, da „…blüht er richtig auf und wird fröhlich und selbstbewusst. Das ist manchmal richtig unangenehm,“ so sein Vater auf Nachfrage des Ministeriums. „Doch eine Therapie können wir uns leider nicht leisten.“ Die Folgen waren abzusehen – jetzt ist es geschehen. Nach mehrminütigem Herumgeschupse durch seine Schulkameraden stieg der kleine Benedikt von seinem Roller und trat zurück! Ohne Rücksicht auf die Gesundheit seiner Peiniger trat Benedikt mehrmals auf die Schienbeine seiner Widersacher ein, verletzte einen dabei sogar so schwer, dass er anschließend von seiner Mutter getröstet werden musste.

Damit konnte niemand rechnen. Doch nun ist Zeit für unsere Familienministerin sich diesem Problem anzunehmen. Die Gewaltspirale muss gestoppt werden, die Opfer müssen Opfer bleiben, denn ohne diese unchristlichen Werte bricht unsere Gesellschaft auseinander. Das sollte auch der kleine Benedikt verstehen.

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2 Antworten zu Gewaltspirale: Benedikt tritt zurück!

  1. Pingback: Gewaltspirale: Benedikt tritt zurück! « germanys next secretary of state

  2. nextkabinett schreibt:

    Reblogged this on Rund um den Kabinettstisch und kommentierte:
    Ja richtig. Da war doch was an Rosenmontag … da hat meine Mutter Geburtstag …

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