Klimawandel fördert Quälgeister! – Killerassel & Nazigoldfisch


Hatte ich zuletzt mit Ruhu, Coolnessel und Sinnstiftspinne drei sehr nützliche Lebewesen vorgestellt, deren Population durch den Menschen stark gefährdet ist, so möchte ich heute zwei Tierchen vorstellen, deren Verbreitung wir durch unser Verhalten sogar fördern. Doch bei diesen beiden ist das leider nicht so gut…

Killerassel
Die Killerassel ist ein naher Verwandter der allgemein bekannten Kellerassel aus der Überordnung der Ranzenkrebse (Peracarida). Im Gegensatz zur ungefährlichen Kellerassel, deren Daseinszweck scheinbar ihr sogenanntes Angstkügelchen darstellt, wenn sie sich zusammenrollt, um von Kindern durch die Gegend geschnippt zu werden, ist die Killerassel hinterhältig, brutal und erstaunlich intelligent. So weiß sie aus allerlei Schrott und Gerümpel, wie es in Kellern meist anzutreffen ist, macgyeresque Apparate zu errichten, mit denen sie die jeweiligen Hausbewohner auf die ungewöhnlichsten Arten dezimiert. Wie der Name schon sagt, ist dieses miesepetrige Lebewesen Mord und Totschlag sehr zugetan. Die Killerassel ist ansonsten oft vor dem Fernseher anzutreffen, vornehmlich bei der Tagesschau, von wo sie sich Tipps und Tricks der aktuellen Despoten abschaut, sowie ihre eigene Amoral durch jene der Weltpolitik zu rechtfertigen sucht. Ihren Neffen, die freundlich-verspielte Kitzelassel hat sie mittlerweile aus der Evolution verdrängt.

Nazigoldfisch
Dieser Quälgeist aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) ist nun wirklich das widerwärtigste Schwimmtier, welches die Seen und Aquarien Ostdeutschlands bisher hervorgebracht haben. Von der grundlegenden Physis her gleicht der Nazigoldfisch (Carassius gibelio forma auratus goebbelsii) dem klassischen Goldfisch (Carassius gibelio forma auratus), es gibt jedoch ca. 1000 Unterschiede zwischen den beiden, die sich nur dem geübten Auge offenbaren:
1. der Nazigoldfisch trägt Bart und Vokuhila
2. der Nazigoldfisch hat ein kaltes Herz aus Nazigold
3. der Nazigoldfisch ist ein Virtuose am Baseball-Schläger
4. der Nazigoldfisch lebt neben den ostdeutschen Seen und Aquarien vornehmlich in Neuschwabenland und auf dem Mond
5. glaubt er, eigentlich lebt der Nazigoldfisch hinter dem Mond
6. er verträgt sich mit dem japanische Koi ganz gut
7. gemeinsam hören sie Störkraft
8.-1000. führt jetzt zu weit

hilla

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2 Antworten zu Klimawandel fördert Quälgeister! – Killerassel & Nazigoldfisch

  1. carchili schreibt:

    Reblogged this on einheizradio.

  2. nextkabinett schreibt:

    Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:
    Weitere aussterbende Arten, dokumentiert durch das Ministerium für Innere Schönheit … Merci, Minister für Innere Schönheit

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