Paranormalympics London 2012


Gestern gegen 2:00 Uhr Ortszeit kam es in London zu heftiger Verwirrung inklusive großangelegtem Polizeieinsatz, als mehrere ca. zwanzig Meter große Marshmallow-Men durch die Innenstadt liefen und Sachschäden im Wert von 2.000.000 Euro, vornehmlich in der Kilburn High Road hinterließen. Wieder einmal waren die Einladungen auf zerfallenem Papyrus geschrieben und die Warnhinweise gar mit Zaubertinte auf Metapier (unsichtbares Papier aus einer Meta-Dimension), so dass in London nicht einmal der Bürgermeister wusste: Die Paranormalympics haben begonnen!

London kann von Glück reden, dass der Marshmallow-Men-Marathon traditionell zu Beginn der Paranormalympics stattfindet, und (nach ebenso traditionell verkorkster Informationspolitik des Paranormalympischen Komitees für die diesseitigen drei Dimensionen) durch das gewaltige Aufsehen, dass so ein Marshmallow-Men-Marathon auslöst, die Stadt und die Welt an diese besonderen Spiele erinnert. Das scheint sogar sehr wichtig, denn die wirklich kritischen Wettbewerbe kommen noch, und da nicht einmal die zuständigen Ordnungskräften von den Spielen wissen, ist schnell Gefahr in Verzug. So stehen schon Morgen die Vorläufe im 100-Meter, 200-Meter und 500-Meter Vollschleimen an. Wer also mit dem Auto in London unterwegs ist, sollte nicht nur auf Geisterfahrer achten, sondern auch auf grünen Schleim am Boden. 2008 starben in Peking auf der Straße des 1000-Meter Schleim-Staffellaufs 23 unvorsichtige Fahrradfahrer, die Warnung sollte also ernst genommen werden. Ebenso folgen in den nächsten Tagen die Entscheidungen im Weit-, Hoch-, Stabhoch- und Hochhauspoltern der Poltergeister, sowie das Einzel- und Synchrontelepathieren. In dieser Disziplin treten auch die einzigen menschlichen Teilnehmer an, laut Expertenmeinung haben sie „…nicht den Funken einer Chance. Sonst ginge hier irgend etwas nicht mit rechten Dingen zu!“ Fast eine Woche trennt uns noch vom absoluten Highlight der Paranormalympics: Die Medaillen im Langzeit-Besetzen einer menschlichen Seele sind sozusagen der Zehnkampf der Paranomalympics, sind sie doch in den meisten Dimensionen und Parallelwelten längst eine Art Volkssport.
Den heutigen Marshmallow-Men-Marathon gewann der Marshmallow-Man aus dem Labyrinth des Leviathan. Weitere Entscheidungen werden heute keine mehr fallen, so das paranormalympische Komitee auf Nachfrage des MfIS, morgen aber gehen die Spiele ja erst richtig los!

Passen Sie auf sich auf und lassen Sie sich von wackelnden Wänden und Unflätigkeiten schreienden Kindern nicht aus der Ruhe bringen. Vielleicht haben Sie ja Glück und landen mitten in einem der Wettbewerbe.

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Eine Antwort zu Paranormalympics London 2012

  1. nextkabinett schreibt:

    Reblogged this on Germanys next Kabinettsküche und kommentierte:
    Uiuiuiuiui ….

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