Wahltag 2011 – Politik und runde Kugeln


Politik ist ja wie Fußball, geld- und statusgeile Voll- bis Übervollpfosten eiern einer ganz konkreten Sache hinterher (Ball/Macht) und beweisen jedes Interview aufs Neue, wie mau es doch drinnen aussieht, in den komischen Köppen! Aber das ist ja das Schöne daran. Ein Beispiel gefällig?


Dieser lustige Lausbub ist Herbert Mertin von der rheinland-pfälzischen FDP. Der saß seit anno dazumal im Mainzer Landtag und war grad im Landtagsrestaurant sehr unfreundlich zum Personal. Aber so sind sie halt, die lustigen Lausbuben der FDP. Jetzt aber ist der Herbert Mertin samt seinen lustigen Lausbubfreunden und Flohmädelfreundinnen von der Stinkepartei (FDP) wegen zu viel schmutzige Stinkewäsche aus dem Landtag geflogen. Das ist schade, aber unterhaltsam.


Und das hier ist der Christoph Daum. Außer, dass er kokst wie ein Eisbär (ähh… Schneetiger), hat er mit Politik nix zu tun. Dafür ist der Christoph Daum jetzt bei der Eintracht aus Frankfurt, fast schon ein Fußballverein! Und da macht er lustige pädagogische Spielchen wie „Alle tanzen miteinander“ und „Alle haben sich doll lieb“.


Wo wir auch schon bei Thomas Doll wären. Der war mal Fußballspieler, dann Fußballtrainer, und nachdem – Achtung: Brücke zur Politik wird geschlagen – auf Antrag eines gewissen Georg R. aus W. der Mond wegrationalisiert wurde (Zitat: „Es wäre für mich eine Katastrophe, wenn 2010 der Mond wegrationalisiert würde!“), übernahm eben jener Doll den Posten des Mondes. Besonders doll daran: Hobbieastronomen finden seitdem eine Unzahl neuer Krater, in denen sogar Leben existiert.

Die fröhlichen Gemüter unter Euch werden sich nun fröhlich drüber ärgern, dass der Titel dieses Blogs bei weitem nicht verspricht, was Inhalt ist. Aber ärgern ist gesund und gut für die Durchblutung. Die weniger fröhlichen Gemüter werden nun etwas pikiert auf ihren Sitzgelegenheiten rumrutschen und fragen: „Durchblutung welcher Körperteile, bitte? Ist das etwa eine Sauerei, die der da meint? Kann man den deswegen anzeigen?“ Da fragt mal besser meinen Anwalt:

PS:
Eine runde Kugel (dick, doof, rund, stinkig unter den Achseln) hab ich Euch versprochen. Hier ist sie:

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9 Antworten zu Wahltag 2011 – Politik und runde Kugeln

  1. Wir haben zugelegt. Man sieht’s uns an. Reinland-Pfalz, Land der glücklichen dicken Mädchen umringt von gangbang-willigen jungen Herren, ein schönes Bild!

    • mfis schreibt:

      Rheinland-Pfalz ist in seiner milchkuhhaften Intelligentia eben grundehrlich:
      „Muhh?“
      „Hm-hm-ooouuuhhh!“
      „Muhh-muhh!?“
      „Öööhhh-uuuuhhh…“

  2. nextkabinett schreibt:

    Ihr macht mir Spaß, ich bin auch kugelrund. Aber gut, ich bin auch keine potentielle Landesmutter in spe.
    Ich habe mir gestern mal ihre Vita angeschaut. Eine propere von der Konrad Adenauer-Stiftung gesponserte Laufbahn. Diese wird zwar nirgendwo erwähnt, aber ich bin mir sicher, die steckt da mit drin. Macht aber nix. Zumindest hat sie nicht, wie Frau K. Schröder eine Dissertation mit Hilfe der Parteiressoucen durchgejagt.
    Ich erinnere mich an eine wirklich nette Studienkollegin, die auch in der Konrad Adenauer Stiftung war und immer ins Zentrum für Philosophie kam und auf die Frage, warum denn dort, sagte, sie habe eine „konservative Weltanschauung“. Sie studierte auch – der Sicherheit halber – Lehramt und Magister als Doppelstudium. Das haben viele gemacht, ist also gar nichts so dolles, wie es in der Vita von Frau Klöckner herausgestellt wird. Komisch ist die Bezeichnung: Staatsexamen in Sozialkunde. Für welche Schulen hat sie denn für ein erstes Staatsexamen? Grundschule, Haupt- und Realschule?

    „Das Thema ihrer Magisterarbeit lautete „Struktur und Entwicklung der europäischen Weinbaupolitik“. […] 994 wurde sie zur Naheweinkönigin und 1995 zur Deutschen Weinkönigin gewählt.[3][4] Klöckner war von 1998 bis 2002 als freie Mitarbeiterin der Abteilung Landeskultur beim SWR-Fernsehen in Mainz und von 2000 bis 2002 als Redakteurin bei der Zeitschrift weinwelt tätig. Von 2001 bis 2009 war sie Chefredakteurin des Sommelier-Magazins aus dem Meininger Verlag.“ In diesem Hochglanzmagazin dreht sich um das Thema Wein.

    Komisch finde ich diesen Satz bei Wikipedia: „Nach ihrer Zwischenprüfung arbeitete sie mit Sondererlaubnis von 1994 bis 1998 als Religionslehrerin an einer Grundschule in Wiesbaden und begann danach ein journalistisches Volontariat.“

    Wie kann man denn mit einer Sondererlaubnis bereits nach der Zwischenprüfung als Religionslehrerin an einer Grundschule arbeiten? Nach der Zwischenprüfung kommen die ersten Schulpraktika. Ich würde es ja nachvollziehen können, wenn es Konfirmandenunterricht – ach nein, sie ist ja katholisch – bzw. Firmungsvorbereitungskurse oder ähnliches gewesen wären, die sie geleitet hätte. Aber macht man die an einer Grundschule? Allenfalls einer katholischen Privatschule. Das alles hat doch ein starkes Gschmäckle. Hier dürfte es sich lohnen, einmal genauer nachzurecherchieren. Hier habe ich etwas gefunden.

    Anscheinend hat sie aber seit diesem Ausflug in den Schulalltag davon die Finger gelassen, denn das zweite Staatsexamen hat sie nicht gemacht, sondern ist lieber in die bunte Welt der PR eingestiegen. Man merkt durchaus, gelernt ist gelernt. Sie hat’s durchaus drauf. Wie heißt es, sie gilt als „Liebling von Kanzlerin Angela Merkel“ und sagt, „als Weinkönigin lernscht, mit de Leut zu schwätze“.

    Gestern in der zdf-log in-Sendung sagte ein Social-Web-Beobachter, sie twittert schon lange, sie macht das richtig gut und sie twittert selbst. Deshalb habe ich sie jetzt mal eine Zeitlang beim next Kabinett auf die Follower-Liste gesetzt. Nicht wundern, ich will das beobachten. Eigentlich müsste ich ja auch mal Dr. Kristina Schröder folgen. Aber das schaffe ich mental wirklich nicht.

    Soweit für jetzt, wir beobachten weiter …

    • mfis schreibt:

      Hola SoSe,

      Du bist ja ein ganzes journalistisches kampfkommando. Respekt! Ich wohn zwar in Mainz, hab Jahre lang im Landtag gearbeitet und kenn die meisten von den Fratzen (Mertin, Mertin, Beck, Mertin) daher persönlich (Details folgen zu gegebener Zeit), aber was Du da mal grad so aus dem Handgelenk recherchiert hast „…nötigt den höchsten, klarsten und grundehrlichsten…“ Respekt. Also den [Respekt, Anm. der redaktion] mir ab. Deine Ergebnisse zeigen sehr deutlich, woher der achtbare CDU-Erfolg in RLP gekommen ist: „I bin ä Woikönigin, I bin ä Mädl vom Land, wählt mi!“

    • Die grundunsympatische Polit-Pommeranze ist nicht nur Wein- sondern auch Häufelkönigin. http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/landkreis-bad-kreuznach/6957226.html

      Gemeinsam ist den Klöckners die Verbindung zur Guldentaler Scholle, zu Blut Grund und Boden. Reinhaltung der deutschen Sprache ist Schwafel-Jule sozusagen aus der Guldentaler Scholle zugewachsen. Was Wunder, wenn ihrem Busen die Formulierung eines Antrags entwächst, dass der Deutsche Bundestag die Flut von über 7.000 Anglizismen in der deutschen Sprache eindämme.
      Eine Initiative „Sprachlicher Verbraucherschutz“ begründete sie mit, auf dass auch mal eine Beauftragte für Verbraucherpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Verbraucher schütze, und sei es auch nur vor Worten mit Migrationshintergrund.

      Das sicherte ihr die Ehrenmitgliedschaft der Aktion Deutsche Sprache (ADS). Auch wenn die Klöcknersche als Chefredakteurin einer Säuferdiener-Postille nicht dafür Sorge trug, den Froschfressertitel Sommelier-Magazin muttersprachtreu in ‘Kellermeisters Sammelstelle für Neuigkeiten und Nachrichten’ umzutaufen.

      Zum Umtaufen hat Frau ja auch kaum Zeit, wenn sie „ein wirksames Kontrollinstrument für die Rechte kommender Generationen“ im „Beirat für nachhaltige Entwicklung“ sein will.
      http://www.welt.de/print-welt/article220997/Junge_Abgeordnete_wollen_Rechte_ihrer_Generation_durchsetzen.html

      Gemeinsam mit Ministerpräsident Volker Bouffier, Ministerpräsident Stefan Mappus und Minister Dr. Reiner Haseloff, muss dazu noch das Diskussionspapier „Heimat gestalten – Programm für lebendige ländliche Räume“ erarbeitet werden.

      Das alles während sie 364 Betriebe im Wahlkreis besichtigt,1679 Termine in den Gemeinden und Städten unseres Wahlkreises wahrnimmt, 591-mal als Referentin in Schulen, Vereinen, Verbänden und Podiumsdiskussionen aktiv wird, nebenher noch 199 soziale und 131 kulturelle Einrichtungen besucht, 263 Sprechstunden mit 1346 Bürgern anbietet, 6119 Besucher aus dem Wahlkreis in Berlin begrüßt, mit der einen Hand 514 Infobriefe für den Wahlkreis verfasst, mit der anderen 2811 Bürgeranfragen aus dem Wahlkreis bearbeitet dabei 49 Praktikanten Einblicke in ihre Büros gewährt und 36 Lehrstellen und 21 Arbeitsplätze vermittelt. In nur neun Jahren, wie sie bescheiden auf ihrer Heimat-Seite zugibt.

      Lieb hat die Küngelkugel trockenen Weiswein, und blödsinnige Argumente wie: „Wer die Hartz IV-Sätze drastisch erhöhen will, der will massive Steuererhöhungen für die, die selbst grade so über die Runden kommen. Das wäre nicht richtig. Warum Langzeitarbeitslose nach Meinung der SPD und der Linken zusätzliches Geld für Tabak, Alkohol, Flugreisen oder Glückspiel bekommen sollen, ist für mich nicht einsichtig. Zumal Niedrigverdiener dies auch alles selbst tragen müssen.“

      Ist Dir eigentlich, oh rundlich nicht Landesmutter in spe, aufgefallen wie schamlos sich im Umfeld der Unsympatin bei GnBK bedient wird? Da behauptet Bäppila Belle, Schauspielerin aus Frankfurt auf der Heimseite der Gewinnerin des Helmutkohl-Ähnlichkeitswetbewerbs, sie unterstütze Jule weil „Sie mei next goldisch Maus wird.“ Oder ZDF-Logo: „Sie kann Ministerpräsidentin“

      Ja, twittern kann sie gut: sie hatte den Erfolg Köhlers knapp 15 Minuten vor der offiziellen Verkündung getwittert. Sie war Mitglied der Zählkommission.
      http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesidenten-Wahl-Ergebnis-per-SMS-und-Twitter-verkuendet-219939.html

  3. Pingback: In vino veritas oder Germanys next Miss Luftikus | Blog des Germanys next Bundeskabinetts

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