Die kommenden Tage


Ein Mann sitzt an der Theke. Trinkt Bier. Malt verschlungene Linen auf DIN A3. Sie ergeben ein verschlingendes Ganzes. Er lächelt, erzählt von esoterischen Dingen. Lichtwesen, dass er ein Schattenforscher sei. Wie soll ich ihn ernst nehmen? Doch er scheint bei sich, in seiner Welt. Das ehrt ihn. Er raucht.

Ein Zug. Blaugraue Fäden. Ein Hustenanfall! („Warum Chuck Norris keinen Herzanfall bekommt?“ fiel mir wieder ein.) Dann sinkt er mit dem Kopf auf die Theke. Dann auf den Hocker zwischen uns. Ich mag diesen Humor, klopfe weiter seinen Rücken. Der Anfall war kurz, nun sinkt der Schattenforscher weg. Auf den Boden.

Er liegt auf dem Rücken und guckt gläsern drein. Ich stehe über ihm, die Hand an seiner Wange. Kurz den Brustkorb fühlen, wieder die Wange. „Kannst du atmen?“
„… ja, ja.“
Der Unterarm. „Was macht der Puls?“
„… okay.“ Dann steht er wieder auf. Der Kreislauf und der Typ. Es sind keine zwanzig Sekunden vergangen.

Insgesamt sind wir zu viert. Panik? Mitnichten. Es lief alles sehr ruhig ab. Wir sind vorbereitet – für die kommenden Tage


(Scheiße, noch immer nicht gesehen!)

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